Wertgutachten Straßenbeleuchtung
Ziel der Wertermittlung ist in allererster Linie, eine sachgerechte, nachvollziehbare,
revisionssichere und für alle Beteiligten faire Bewertung der Straßenbeleuchtungsanlage,
die auch Überprüfungen Dritter standhält, vorzunehmen.
Die Gründe für die Erstellung eines Wertgutachtens können sehr unterschiedlich sein, z.B.:
- Verkauf der Straßenbeleuchtungsanlagen
- Fusionen/Übernahmen
- Einführung „Doppik"
- Kostenstellen-/Kostenträgerrechnung
- Investitionsplanung/Sanierungskonzeption für die Straßenbeleuchtung
Grundlage eines sachgerechten Wertgutachtens ist die Kenntnis über:
- Tragsysteme mit Lichtpunkthöhe, Material, Form, Ausleger, Montagedatum
- Leuchten mit Hersteller, Typ, Bezeichnung, Lampenbestückung, Leistungsreduzierung (ja)/(nein), Montagedatum
- Kabel mit Länge, Verlegeart, Montagedatum
- Schaltschränke/Verteiler mit Anzahl der Abgänge, Typ, Montagedatum
- Tiefbau mit Länge und prozentualer Aufgliederung der Kabelwege nach Oberflächen
(Bitumen, Pflaster, Beton, unbefestigt) mit Regelbauangaben (Breite, Tiefe, Kabelschutz) und Mitverlegungsanteil
Qualitativ hochwertige Bewertungen von Beleuchtungsanlagen basieren auf der gewissenhaften
Bestandsaufnahme.
Das von ILB entwickelte Rechenverfahren zur Wertermittlung bezieht alle Komponenten der Beleuchtungsanlage
ein und weist abschließend z. B. den Sachzeitwert der Gesamtanlage aus. Dieser wird häufig als
Ermittlungsgröße gewünscht und ist oftmals maßgeblich für vertragliche Festlegungen.
Ein Übersichtliches Abschlussblatt fasst die Ergebnisse des Rechenverfahrens zusammen.
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